Börsenadler Aktienanalyse

Börsenadler Aktienanalyse SAP

Die heutige Börsenadler Aktienanalyse: SAP!

SAP ist ein Entwickler von Software zur Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse eines Unternehmens wie Buchführung, Controlling, Einkauf, Lagerhaltung, Logistik, Produktion, Personalwesen und Vertrieb.

Perspektive

  • Zukunftsträchtiges Geschäftsmodell: Software zur Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse eines Unternehmens, egal ob in Zukunft mit Mensch oder Maschine am Arbeitsplatz
  • Als Softwareunternehmen befindet sich SAP am Zahn der Zeit hinsichtlich der Digitalisierung
  • Marktstellung: SAP ist das wertvollste deutsche Unternehmen sowie die wertvollste europäische Marke (siehe Marktkapitalisierung)

Aktuelle Entwicklung

  • SAP überraschte mit Q2-Zahlen Märkte und Analysten
  • Das Geschäft mit den Softwarelizenzen, erholte sich stärker als erwartet (von -31% auf -18% im Vergleich zum Vorjahr) Der Erlös mit dem Cloud-Computing wuchs um 21%.

Kritikpunkte

  • Cloudgeschäft (hohe Konkurrenz und spät darin investiert)
  • Derzeit schwankendes Geschäft: Die Entwicklung des Q2 muss fortgesetzt werden

Mit einer Marktkapitalisierung von aktuell 166,09 Mrd. € ist SAP das wertvollste Unternehmen im DAX. Nach Umsatz ist SAP der größte europäische Technologiekonzern.

Der Bereich ERP-Software (Enterprise-Resource-Planing) ist das Herzstück von SAP. Hier ist SAP mit einem Marktanteil von über 20% Marktführer vor Wettbewebern wie Oracle, Sage, Workday oder Infor.

Die Cloud-Technologie wird künftig immer wichtiger werden. Hier steckt viel Potenzial bei, allerdings auch viel Konkurrenz. Amazon, Microsoft, Oracle, IBM investieren ebenfalls kräftig in diesem Segment, teilweise auch früher als SAP es getan hat. Hier erwarte ich von SAP noch mehr Investitonen in Forschung und Entwicklung, damit sie von anderen CT’s nicht abgehängt werden.

Fundamental sieht es auch gut bei SAP aus: Eine Eigenkapitalrendite im zweistelligen Bereich spricht für Profitabilität, die Nettomargen sind relativ hoch und das stetige Wachstum ist solide. Im Vergleich zu Unternehmen mit ähnlicher Größe könnte jedoch die Dividende noch großzügiger ausfallen. Wer eine Dividendenstrategie fährt, wird mit anderen Titeln z.B. aus dem DAX wie der Allianz, BASF oder Bayer besser fahren.

Fazit: Auch wenn SAP nun zum Liebling des deutschen Aktienanlgers werden sollte, langfristig gesehen sollte SAP nicht im Depot fehlen.
Wer vor Verkündung der Q2-Zahlen drin war, kann sich freuen und bleibt drin.
Aufgrund des steilen Anstiegs durch die Q2 Zahlen und der Unsicherheit, ob die Entwicklung in den nächsten Quartalen gehalten bzw. ausgebaut werden kann, würde ich (wer noch nicht drin ist) auf einen Rücksetzer warten.

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Keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung, lediglich meine Meinung, daher keine Haftung! Unbezahlte Werbung da Markenerkennung.

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